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Damen 50: Erfolgreiche Premiere in neuer Altersklasse

Nach der Papierform war das erste Match für die „neuen“ Damen 50 eine glasklare Angelegenheit für die Gäste aus Fulda. Die sehr guten Leistungsklassen der Damen vom TCB Johannisau Fulda sprachen da nämlich eine deutliche Sprache: Aber: Jedes Match muss erst mal gespielt werden. Und man muss auf die Doppel achten. So war es auch beim Saisonauftakt des Walldorfer Teams in der neuen Altersklasse.

In den Einzeln war die Routine und größere Matcherfahrung der Gegnerinnen spürbar. Ulrike von Ahlefeld musste nicht nur gegen eine starke Gegnerin und sondern auch mit ihrer Nervosität kämpfen. Dennoch war die 2:6, 2:6 – Niederlage deutlicher als der tatsächliche Spielverlauf. Das Match von Rene Breckwoldt war über weite Strecken ausgeglichen. Letztlich spielentscheidend war, dass Rene immer die Nerven behielt und auch die big points machte. Nach mehr als zwei Stunden holte sie mit 7:5 und 6:3 die ersten Punkte für Walldorf. Morgenluft witterten die Walldorferinnen als Florita Peter ihrer Gegnerin im ersten Satz mit 6:1 nicht den Hauch einer Chance ließ. Im zweiten Satz verlor Florita ihre spielerische Souveränität und kam dadurch nicht mehr richtig ins Spiel. Sowohl der zweite Satz (4:6) wie auch der anschließende Match-Tiebreak musste Florita schließlich abgeben. Die Hoffnungen ruhten nun auf Ria Schork, die wie üblich nur langsam zu ihrem Spiel fand, viele Fehler machte und folgerichtig den ersten Satz (2:6) abgab. Im zweiten Satz hatte sie dann Fahrt aufgenommen und Ihre Gegnerin ständig unter Druck gesetzt. Immer in Führung liegend machte sie gegen Ende des Matchs durch eigene Konzentrationsschwächen ihre Gegnerin wieder stark und gab auch den zweiten Satz (5:7) ab.

Mit deutlichem 2:6 – Rückstand nach den Einzeln schienen sich die schlimmsten Befürchtungen der Walldorferinnen zu erfüllen. Dennoch gingen beide Doppel mit Optimismus in die abschließenden Doppel. Auch mit der Gewissheit, dass in den Doppel immer besondere Gesetze gelten. Im Gleichschritt erarbeiteten sich die Walldorfer Doppel Peter / Schork und Breckwoldt / Schwäbig, die sehr gut harmonierten, Punkt für Punkt nach vorne. Schließlich beendeten Peter/Schork, die sich auch durch einen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen ließen, als erste ihr Match siegreich (6:3, 6:3). Bei Breckwoldt / Schwäbig, die sich in langen, Kräfte zehrenden Ballwechseln behaupten mussten, dauerte es etwas länger. Erst nach dem spannenden Tiebreak des zweiten Satzes machten sie mit ihrem Sieg in  6:4, 7:6 auch den nicht erwarteten Auftaktsieg (8:6) für die Walldorferinnen klar.